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Weinbaugebiet Wachau |
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GESCHICHTE:Zunächst keltische Besiedlung, Weinbau unter den Römern. Aufschwung unter den Karolingern und später durch Stifte und Klöster. Der Name kommt vom slawischen "Wachawa". Von der Stadt Krems erstreckt sich diese einmalige Landschaft des Donautales stromaufwärts bis nach Melk. Läßt man die gefälschten Urkunden außer acht, wird vor 800 Jahren das sogenannte "Thal Wachau", ursprünglich nur mit den Orten Weißenkirchen, Joching, Wösendorf und St. Michael erwähnt. Erst viel später versteht man unter Wachau die Talenge zwischen den Stiften Göttweig und Melk. Schon im Mittelalter waren Wachauer Weine berühmt.
REBSORTEN:Auf einer Rebfläche von 1347 Hektar (Stand vom 31.12.1985) dominieren Riesling, Grüner Veltliner, Neuburger, Weißer Burgunder und Müller-Thurgau. Rotweinsorten sind St. Laurent, Zweigelt und Spätburgunder. |
KLIMA:Östlich-pannonische Strömungen aus dem Kremser Raum stoßen mit den westlich-kontinentalen Einflüssen zusammen. "Klima-Fjord" - Ausbildung, starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht und kleinklimatische Faktoren begünstigen die besondere Aromabildung der Wachauer Weine.
BÖDEN:Auf Bergterrassen verwitterte, oft einsenhaltige Urgesteinsböden mit Gneis, Granit und Glimmerschiefer vorherrschend, die absteigend über angeschwemmte Löße, in leichte Bodenarten, reine oder schwach lehmige Sande, aber auch Lößinseln übergehen.
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